Was uns ausmacht
Unser pädagogisches Konzept folgt dem Situationsansatz. Kinder ernst nehmen, ihnen zuhören, Konflikte besprechen, Mitbestimmung fördern und ihre Themen aufnehmen, Grenzen sehen, setzen und einhalten – das ist uns wichtig. Dabei wollen wir jedes Kind liebevoll und individuell begleiten mit allem, was es ausmacht. Bei uns muss niemand am Esstisch probieren und manchmal schieben wir ein müdes Nussi im Kinderwagen um den Block, damit es einschlafen kann.
Den Tag beginnen wir mit einem Morgenkreis, meist gehen wir danach gleich raus. Wer müde ist, kann nach dem Mittagessen schlafen. Ansonsten machen wir, was uns Spaß macht: Kuchen backen, verkleiden, klettern, basteln, experimentieren oder eine zweite Runde draußen auf dem Spielplatz… Montags ist Spielzeugtag, an dem die Kinder ihre aktuellen Schätze mitbringen dürfen. Und donnerstags ist Ausflugtag: Mal geht es ins Theater, mal in die Gärten der Welt, in den Zoo, auf das Tempelhofer Feld, in den Grunewald oder zum Harry-Potter-Spielplatz. Eines ist sicher: Die Kinder haben am Abend viel zu erzählen.
Für die größeren Nussis veranstalten wir ein Mal im Jahr eine Kinderladen-Übernachtung und als großes Highlight: eine 3-tägige Kinderladenreise.


Unser Konzept
Häufige Fragen rund um unser Konzept und den Kinderladen-Start.
Zahlen wir für einen Platz im Kinderladen?
Nein. Die Betreuung in Kindertageseinrichtungen ist in Berlin seit 2018 kostenfrei für alle Kinder – und das gilt auch in Kinderläden! Die Eltern beteiligen sich in aber mit 23 Euro pro Monat für das Mittagessen. Im Nusskasper kommt noch ein zusätzlicher Elternbeitrag von derzeit 50 Euro hinzu.
Wie alt muss mein Kind sein, um ein Nussi zu werden?
Wir betreuen Kinder ab 12 Monaten bis zum Schuleintritt.
Sind alle Altersstufen in derselben Gruppe?
Ja, wir sind altersgemischt. Es ist sehr schön zu sehen, wie die älteren Kinder den jüngeren helfen, oder die ganz Kleinen den Großen entschlossen nacheifern. Oft spielen die Kinder gemeinsam, aber natürlich haben die älteren andere Interessen als die jüngeren. Manchmal trennen wir daher die Gruppe bei Ausflügen, oder wir gestalten zwei unterschiedliche Morgenkreise für Walnussis und Haselnussis.
Wie läuft die Eingewöhnung ab und wie lange dauert sie?
Wir gestalten die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell. Euer Kind soll langsam Vertrauen zu uns fassen und sich wohlfühlen. Bei manchen geht das schneller, bei anderen dauert es länger. Und beides ist ok.
Gibt es Bezugserzieher:innen?
Ja. Der Bezugserzieher oder die Bezugserzieherin gestaltet die Eingewöhnungsphase Eures Kindes und ist auch danach Eure Ansprechperson. Einmal im Jahr führt ihr ein Entwicklungsgespräch, bei Bedarf oder offenen Fragen natürlich auch gerne öfter.
Und die Eltern?
Die machen natürlich mit – das gilt umso mehr für einen Kinderladen. Erzieher:innen und Eltern bilden ein Team, wir vertrauen einander und tauschen uns aus, wann immer es gewünscht oder notwendig ist. Außerdem dürfen und sollen sich die Eltern ganz aktiv an der Gestaltung des Kinderladen-Alltags beteiligen.




